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18. Mai 2017 4 18 /05 /Mai /2017 09:39

Guten Morgen,

beim Surfen im WWW stoße ich gelegentlich auf Seiten, für die ich gerne eine Empfehlung ausspreche. Kürzlich ist mir ein Krimi-Podcast untergekommen, der mit spannenden Geschichten aufwartet.

Der Schriftsteller Rudi Jagusch betreibt einen Podcast, in dem er eigene Kurzkrimis vorliest und auch etwas über deren Entstehung und seine schriftstellerische Arbeit erzählt. Das ist angenehm anzuhören und - zumindest in den Folgen, die ich angehört habe - völlig werbefrei (wenn man mal von dem ein oder anderen Hinweis des Autors auf eigene Veröffentlichungen absieht, was aber absolut nicht stört). Die Aufnahmen sind professionell gemacht und verfügen über eine sehr gute Tonqualität. Zudem weiß Rudi Jagusch auf charmante Art zu plaudern, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Ich habe mich jedenfalls bisher gut unterhalten gefühlt und kann diesen Podcast Freunden von vertonten Kurzkrimis nur empfehlen.

Die Folgen können als mp3-Datei heruntergeladen oder unter anderem bei YouTube angehört werden.Die Länge beträgt in der Regel 30 bis 40 Minuten. Vorerst sind 10 Folgen geplant.

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6. Mai 2017 6 06 /05 /Mai /2017 14:42

Guten Tag,

Ende März 2017 veröffentlichte die "Federwelt", eine Zeitschrift für Autorinnen und Autoren, einen Pro und Contra Artikel zum Thema "Gendern". Verlegerin Sandra Uschtrin führte ihre Pro-Argumente ins Feld, Autor Andreas Eschbach sprach sich gegen das Gendern aus. Ein nicht-repräsentatives Abstimmungsergebnis ergab bislang nach 380 Stimmabgaben eine knappe Mehrheit für die Befürworter/innen. 49,2 % Ja-Stimmen gegenüber 48,9 % Nein-Stimmen. Unten gibt es den Link zu der spannenden Kontroverse.

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13. April 2017 4 13 /04 /April /2017 18:17

Guten Abend,

 

allen Leser*innen meines Blogs wünsche ich frohe Osterfeiertage. Ruht euch aus, unternehmt was, macht, wozu ihr Lust habt und seid lieb zueinander!

 

 

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5. April 2017 3 05 /04 /April /2017 08:01

Guten Tag,

 

nachdem die Preisverleihung über die Bühne gegangen ist, hat der Ev. Kirchenkreis Wittenberg die Anthologie zum Schreibwettbewerb "sola scriptura 2017" veröffentlicht. Die Printausgabe kann zum Preis von 12,00 Euro pro Ex. zzgl. Versandkosten beim Herausgeber bestellt werden. Als PDF ist die Gedicht- und Textsammlung gratis hier erhältlich.Die Anthologie enthält meine Kurzgeschichte "Gnadenlos". Inhalt: Der wegen eines Terroranschlags verurteilte Häftling Ronnie müht sich mit einem Gnadengesuch an den Bundespräsidenten.

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16. März 2017 4 16 /03 /März /2017 10:01

Guten Morgen,

 

die Printausgabe mit Beiträgen zum Schreibwettbewerb "sola scriptura" soll zwar erst im April 2017 erscheinen. Meinen Beitrag "Gnadenlos" gibt es aber schon jetzt online auf der Webseite des Kirchenkreises Wittenberg (siehe Link unten) zu lesen. Das Buch soll insgesamt 99 Lyrik- und Prosa-Texte enthalten und 10,00 Euro kosten. Einzelne Beiträge veröffentlicht der Kirchenkreis-Wittenberg vorab auf seiner Homepage. Dort finden Interessenten auch die Bestelladresse.

 

 

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13. März 2017 1 13 /03 /März /2017 18:48

Guten Abend,

von Edition Oberkassel erhielt ich dankenswerterweise das Leseexemplar „Lesereise in den Tod" von Jürgen Schmidt. Nachfolgend meine Rezension.

 

Zum Inhalt

Nach zwei gescheiterten Ehen steht Andreas Mücke nicht nur privat, sondern auch beruflich vor einem Neuanfang. Er versucht sich als Privatdetektiv und bekommt es prompt mit einem Mordfall zu tun. Der wurde zum Nachteil einer Autorin verübt, die Mückes Recherchen zufolge in Sachen Selbstvermarktung gehörigen Erfindungsreichtum an den Tag gelegt hatte. So gab sie sich als Nachfahrin eines in Literaturkreisen anerkannten Schriftstellers aus und legte sich mit dem Namen Mona de la Mare ein klangvolles Pseudonym zu. Andreas Mücke macht sich daran, der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Seine Ermittlungen führen ihn unter anderem zu Monas Ex-Liebhabern, ihrem früheren Arbeitgeber, von dem sie sich im Streit getrennt hatte und zu ihrem Bruder, der ebenfalls ein Mordmotiv gehabt hätte. Dem Detektiv wird schnell klar, dass vieles im Leben der Schriftstellerin so falsch war, wie ihre Behauptung, von Walter de la Mare abzustammen.

 

Meine Meinung

Jürgen Schmidt gibt einige interessante Einblicke in die Self-Publisher Szene, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Stattdessen belässt er es bei einigen wenigen, aber dafür umso wirkungsvollere Anspielungen, etwa, wenn er eine Buchhändlerin sagen lässt, dass sie „solche Verlage“ wie jenen der Autorin de la Mare nicht führen würde. Sehr schön beschreibt er auch die Marketingaktivitäten der Schriftstellerin, die sich in den sozialen Netzwerken eine Fan-Gemeinde aufgebaut hat und diese ständig mit Stoff in Form von persönlichen und meist belanglosen Postings bei Laune hält. Genau wie im richtigen Leben.

Lesevergnügen für Freunde atmosphärischer Schilderungen

Es sind diese Beschreibungen, die „Lesereise in den Tod“ zu einem Lesevergnügen machen und weniger die Aufklärung des Kriminalfalls an sich, die auf eine zwar gemächliche, aber dennoch unterhaltsame Weise vonstatten geht. Action-Fans würde ich „Lesereise in den Tod“ daher nicht unbedingt empfehlen, Wohl aber all jenen, die an atmosphärischen Schilderungen und hintergründigen Beschreibungen subjektiver Beobachtungen ihre Freude haben. Autor Jürgen Schmidt versorgt die Leser*innen seines Buches mit einer Fülle von Details über das Privatleben des Privatermittlers Andreas Mücke. Dadurch wird die Figur einerseits sehr greifbar, andererseits hätte es diese Informationsflut nicht in diesem Umfang gebraucht. Zumindest dann nicht, wenn es bei diesem Krimi-Debüt von Jürgen Schmidt bleiben sollte. So bleibt zu hoffen, dass Andreas Mücke noch in weiteren Fällen ermitteln darf, wo hier nebenbei in die Handlung eingeführte Figuren - wie etwa seine Kinder und früheren Ehepartnerinnen - tragendere Rollen spielen können.

 

Angaben zum Buch:

Autor: Jürgen Schmidt
Titel: Lesereise in den Tod

Verlag: Edition Oberkassel, Januar 2017
ISBN: 978-3-95813-0807
Taschenbuch, 213 S.
Preis: (D) 12,00 € (A) 12,40 €

Auch als eBook erhältlich


 

Bildnachweis: Rechte bei Edition Oberkassel, Düsseldorf

 

Buchbesprechung: "Lesereise in den Tod" von Jürgen Schmidt
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21. Februar 2017 2 21 /02 /Februar /2017 18:20

Guten Abend,

 

kürzlich habe ich das Hörbuch "Vom Himmel in die Traufe" gehört. Autor Arto Paasilinna soll für seine skurillen Einfälle bekannt sein. Zuvor hatte ich noch keins seiner Werke gehört oder gelesen. 

 

Zum Inhalt

Bei ihrer Bruchlandung mit dem Heißluftballon in der Ödnis Lapplands hat die reiche Lena Lundberg Glück im Unglück. Hermanni Heiskari sitzt gerade fischend am Eisloch, als sie vor ihm vom Himmel fällt. Als Dank schenkt Lena ihrem Retter ein Jahr Leben in Saus und Braus. Es kommt, wie es kommen muss: Sie verliebt sich in ihn. Er ist zwar kein Gentleman, aber ein ungeschliffener Diamant. Um Hermanni salonfähig zu machen, soll ihr Onkel ihm Manieren beibringen. Fast scheint es unmöglich, diesen Diamanten zu schleifen ... (Verlagstext)

 

Meine Meinung

Beim Hören der vier CDs fühlte ich mich gut unterhalten. Jürgen von der Lippe macht seine Sache als Sprecher wieder einmal sehr ordentlich. Autor Arto Paasilinna wartet mit einer Reihe lustiger Einfälle auf, die die Handlung am Laufen halten und mich als Zuhörer stellenweise auch erheitert haben. Der ganz große Wurf ist "Vom Hmmel in die Traufe" meiner Ansicht nach jedoch nicht. Ich musste zwar immer wieder einmal schmunzeln, aber echte Lachsalven stellten sich bei mir nicht ein. Fazit: "Vom Himmel in die Traufe" ist eine leicht daherkommende Komödie mit schrägen Charakteren und einer Prise Romantik, die bei mir aber nicht zu 100 % gezündet hat. 

 

Angaben zum Hörbuch

Arto Paasilinna: Vom Himmel in die Traufe

4 CDs, Länge 308 Minuten

Verlag: Lübbe Audio 2010

EAN: 9783785741580

UVP 15,99 Euro

  

 

Bildnachweis: Copyright bei Lübbe Audio

  
  

 

Besprechung des Hörbuchs: Vom Himmel in die Traufe von  Arto Paasilinna
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19. Januar 2017 4 19 /01 /Januar /2017 16:20

Guten Tag,

Anlässlich des 500-jährigen Bestehens der Reformation veranstaltete der Evangelische Kirchenkreis Wittenberg einen Schreibwettbewerb mit dem Titel: "Sola Scriptura". Gesucht wurden Beiträge, die sich mit der Rolle der Gnade in unserer heutigen Leistungsgesellschaft auseinandersetzen. Hierzu wird es eine Publikation geben, die auch meine Kurzgeschichte: "Gnadenlos" enthalten soll. Erscheinungstermin ist voraussichtlich April 2017.

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10. Januar 2017 2 10 /01 /Januar /2017 17:15

Guten Tag,

hier nun die zum Jahresende 2016 versprochene Rezension des Krimis: "Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz" von Katrin Lachmann.

 

Inhalt

 

Dem Görlitzer Fahrradkurier Marco Petzold wird eine geheimnisvolle Erbschaft zuteil. Um sie anzutreten, muss er sich zunächst zu einem Londoner Notar begeben. Dabei begleitet ihn die Anwaltsgehilfin Carolin Lobner. Bald muss das ungleiche Paar erkennen, dass mit der mysteriösen Erbschaft erhebliche Risiken für Leib und Leben aller Beteiligten verbunden sind. Gibt es gar einen Zusammenhang mit dem legendären Serienmörder Jack the Ripper?

 

Meinung

 

Als mir Katrin Lachmanns Krimi: „Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz unterkam“, war ich zunächst skeptisch. Noch ein Buch über einen (wenn nicht den) berüchtigsten Serienkiller der Kriminalgeschichte, und dann noch eins, das teilweise in Deutschland spielt? Kann das gut gehen? Um es gleich zu sagen: Ja, es kann. Meine Zweifel waren bereits nach wenigen Seiten verflogen. Ich brauchte nicht lange, um in die Handlung einzutauchen. Innerhalb kurzer Zeit hatte sie mich in ihren Bann gezogen. Daran hat gewiss der erfreulich frische Schreibstil von Katrin Lachmann einen gehörigen Anteil. Großes Kompliment an die Autorin, das sie sich möglicherweise mit dem Verlagslektor Klaus Söhnel teilen muss. Die Geschichte um den Erben des Serienmörders wird mit einer Leichtigkeit präsentiert, die mich tatsächlich von Beginn an gefangen nahm. Etwas, das mir schon seit längerem nicht mehr bei einem Krimi passiert ist.

 

Fazit

 

„Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz“ ist ein Kriminalroman, bei dem alles stimmt. Er verfügt über glaubhafte Charaktere, eine spannende Handlung, eine Prise Romantik und attraktive Beschreibungen einzelner Schauplätze. Hier merkt man Katrin Lachmann die Zuneigung zu ihrer alten Heimatstadt Görlitz an. Die Autorin bietet den Leser*innen nicht nur einen schnellen Einstieg, sondern schafft es auch, das Tempo im letzten Viertel des Buches noch einmal kräftig anzuziehen. Ein rundum feines Buch, in dem zwar viel gemordet, dabei jedoch weitgehend auf abschreckende Beschreibungen brutaler Details verzichtet wird. Die braucht es auch nicht, denn „Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz“ ist schon so spannend genug.

 

Angaben zum Buch

 

Autorin: Katrin Lachmann

Titel: Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz

Verlag: Edition Oberkassel 2016

208 Seiten, EUR 12,00

ISBN 9783958130708

Buchbesprechung zu "Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz" von Katrin Lachmann
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3. Januar 2017 2 03 /01 /Januar /2017 14:28

Guten Tag,                      Hörbuchcover Eggers - Der Circle

 

hier meine zum Jahresende 2016 angekündigte Besprechung des Hörbuchs: "Der Circle" von Dave Eggers.

 

Mit der Anstellung beim Internetkonzern The Circle wird für Mae Holland ein Traum wahr. Die junge Frau steigt schnell auf und arbeitet kräftig mit, die vom Circle angestrebte Transparenz in allen gesellschaftlichen Bereichen zu verwirklichen. Die Skepsis ihrer Eltern und ihres Ex-Freundes Mercer, was Aufhebung der Privatsphäre und Konzentration von Machtfülle betrifft, kann die vom Enthusiasmus beflügelte Mae nicht nachvollziehen. Bei der Umsetzung der vom Circle gesetzten Ziele scheint die Karrierefrau keine Skrupel zu kennen. Berauscht von den Möglichkeiten, die ihr zur Verfügung stehen, verliert sie jedes Gefühl für die persönlichen Belange ihrer Mitmenschen. Die Ansicht, dass nicht jeder alles über jeden wissen muss und manche Wahrheit besser nicht ausgesprochen wird, ist für Mae und den Circle keine Option. Wer kann sie stoppen?

 

Dave Eggers widmet sich wichtigen gesellschaftlichen Themen, behandelt sie aber zumindest in der gekürzten Hörbuchversion zu oberflächlich. Auch die Charaktere lassen Tiefe vermissen. Die Entwicklung Maes von der unsicheren Anfängerin hin zur skrupellosen Fanatikerin erschien mir zu sprunghaft und so nicht nachvollziehbar. Vielleicht wird das ja in der Buchedition erschöpfender behandelt. Insgesamt war „The Circle“ für mich eine streckenweise durchaus unterhaltsame Geschichte, allerdings mit einem relativ langen Einstieg und einem für mein Empfinden recht abruptem Ende. Die Möglichkeiten, die das Thema Privatsphäre in einer von sozialen Medien beherrschten Welt bietet, hat der Autor trotz einiger gesellschaftskritischer Zwischentöne meiner Ansicht nach leider nicht genutzt.

 

Sprecher Torben Kessler macht seine Sache gut. Er liest unspektakulär und verfügt über eine angenehme Stimme, der man auch über längere Zeit gut zuhören kann.

 

 

Angaben zum Hörbuch

 

Autor: Dave Eggers

Titel: Der Circle

Übersetzer: Ulrike Wasel, Klaus Timmermann

Sprecher: Torben Kessler

Verlag : Hörbuch Hamburg

ISBN: 978-3-86909-199-0

8 CDs 602 Minuten

EUR 14,99 (UVP)

Bildnachweis: Rechte bei Hörbuch Hamburg

 

 

 

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