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30. Dezember 2016 5 30 /12 /Dezember /2016 16:27

Guten Tag,

letzter Beitrag in diesem Jahr. Den Leser*innen meines Blogs wünsche ich einen guten Jahreswechsel und das Beste für 2017.Im Januar gibt es hier wenigstens eine Buchbesprechung. Derzeit lese ich "Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz" von Kerstin Lachmann und höre "The Circle" von Dave Eggers.

 

Zwischenstand "Sola Scriptura" und "Die Süße Jagd nach Bitternissen"

Die aktuell mir bekannte Information zum Stand des Schreibwettbewerbs "Sola Scriptura" datiert vom 23.11.2016. Demnach sind mehr als 300 Einsendungen eingegangen, die derzeit gesichtet werden. Auch die Beiträge zur Ausschreibung des Geest-Verlags: "Die Süße Jagd nach Bitternissen" werden derzeit von der Jury geprüft.

 

 

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24. Dezember 2016 6 24 /12 /Dezember /2016 11:48

Guten Tag,

allen Leser*innen meines Blogs wünsche ich von Herzen ein frohes Weihnachtsfest.

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10. Dezember 2016 6 10 /12 /Dezember /2016 17:12

Guten Tag,

 

Henning Venskes Buch: „Satire ist nur ein Affe im Hirn“ gehört zu den Werken, denen ich viele Leser wünsche. In den darin enthaltenen Texten zeigt der Autor auf, was Satire eigentlich ist und auch (oder gerade) in der heutigen Zeit leisten müsste. Venske präsentiert den Leser*innen dieses Buch nicht nur einen geschichtlichen Abriss über Ursprung und Entwicklung der Satire, sondern erinnert auch an Vertreter dieses Genres, die es wert sind, dass man ihrer gedenkt.

 

Henning Venske, Jahrgang 1939, war unter anderem Mitglied der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, die über viele Jahre eine Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen war. Aber mitunter eckte er mit seinem Verständnis von Satire an, was ihm als Moderator in den 1970er Jahren Sendeverbote einbrachte. Obwohl inzwischen viel Zeit ins Land gegangen ist, bleibt Venskes Groll darüber spürbar.

 

Wer ein derart tiefes Verständnis von Satire hat, muss über den Zustand, in dem sich diese Kunstform gegenwärtig präsentiert traurig oder zornig sein. Auf Henning Venske scheint vor allem Letzteres zuzutreffen. Das ist absolut nachvollziehbar, denn was dem Publikum heutzutage als Satire verkauft und zugemutet wird, ist größtenteils eher Comedy, deren Humor billige Klischees bedient und lediglich unterhält anstatt Sachverhalte zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen.

 

„Satire ist nur ein Affe im Hirn“ ist keine leicht zugängliche Kost. Manche Kapitel sind sehr anspruchsvoll und manchmal hatte ich den Eindruck, dass dem Autor daran gelegen ist, seine Leser*innen intellektuell zu fordern. Gerade das macht dieses Buch so besonders und gibt Anlass, es sich mehr als einmal zu Gemüte zu führen.

 

Das Buch empfehle ich allen, die noch wissen oder wissen möchten, was Satire wirklich ist und erkannt haben, dass die unter diesem Begriff präsentierten Klamauksendungen damit nichts zu tun haben.

 

 

Angaben zum Buch

 

Autor: Henning Venske

Titel: Satire ist nur ein Affe im Hirn

Verlag: Westend, Frankfurt am Main, November 2015

Hardcover, 176 Seiten, 14,00 Euro, ISBN 9783864891175

Bildnachweis: Copyright bei Westend Verlag, Frankfurt am Main

Buchbesprechung zu Henning Venske: Satire ist nur ein Affe im Hirn
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30. November 2016 3 30 /11 /November /2016 11:47

Guten Tag,

am 26.11.2016 fand eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung der VG Wort statt. Thema war erneut die Rückzahlung von Tantiemen, die zwischen 2012 und 2015 unberechtigterweise an Verlage ausgezahlt worden waren. Nachdem es im vorherigen Treffen am 10.09.2016 zu keiner Einigung gekommen war, konnte diesmal ein Beschluss verabschiedet werden. Demnach haben Autoren die Möglichkeit, in einem anonymisierten Verfahren auf Ihre Ansprüche gegenüber den Verlagen zu verzichten. Hierzu hat die VG Wort am 27.11.2016 eine Presserklärung veröffentlicht, in der es heißt:

"berücksichtigt werden Abtretungen, die bis spätestens zum 28. Februar 2017 bei der VG WORT eingegangen sind."

In der Versammlung wurde auch ein "Korrektur-Verteilungsplan" zugunsten der Urheber für den Zeitraum 2012-2015 beschlossen. Die diesbezügliche Ausschüttung soll bis spätestens 31.12.2017 erfolgen.

Vorherige Posts zum Thema:

http://autoreninfo.over-blog.de/2016/09/tauziehen-um-vg-wort-tantiemen-geht-weiter.html

http://autoreninfo.over-blog.de/2016/11/auserordentliche-mitgliederversammlung-der-vg-wort.html

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22. November 2016 2 22 /11 /November /2016 10:04

Guten Morgen,

Die Leser-Plattform LovelyBooks veranstaltet vom 28.11. - 02.12.2016 das Online Krimifestival LitCrime. Krimi-Fans können die Autoren Christian v. Ditfurth, Marc Elsberg, Melanie Raabe, Max Bentow und Ule Hansen in live übertragenen Lesungen erleben. Preise soll es auch zu gewinnen geben: einen Tolino-Reader und Buchpakete. Freunde der Spannungsliteratur dürften an diesem Event ihre Freude haben.

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19. November 2016 6 19 /11 /November /2016 19:00

Guten Abend,

die Mitglieder der VG WORT werden sich am 26. November 2016 in einer außerordentlichen Versammlung noch einmal mit dem Thema Rückzahlung ungerechtfertigt erfolgter Ausschüttungen an die Verlage auseinandersetzen. Offenbar möchte die VG Wort das leidige Thema noch in diesem Jahr abschließen. Ob das gelingt und die Verlage wie gewünscht die geforderten Ausschüttungebeiträge aus den Jahren 2012 - 2015 bis zum 30.11.2016 zuückerstatten, scheint jedoch fraglich. Das Börsenblatt zitiert Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die erklärt haben soll, dass die Rückforderung der VG Wort 20 bis 25 % der Verlage existenziell gefährde. Demgebenüber steht eine weitaus größere Zahl von Autor*innen, die von ihrer Arbeit nicht leben können. Laut einem von Maximilian Weingartner am 22.10.2016 bei FAZ.net veröffentlichten Artikel mitunter selbst dann nicht, wenn sie es in die Bestsellerliste geschaft haben.

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2. November 2016 3 02 /11 /November /2016 13:47

Guten Tag,

Mitte September erschien mein bis dato zuletzt veröffentlichter Kurzkrimi "Le Meur und die fehlende Leiche" in der bei KSB Media verlegten Anthologie: "Erfurt - mordsmäßig aufgetischt". EBook-Leser, die gerne weitere Kurzkrimis mit meinem skurrilen Ermittler Auguste Le Meur lesen möchten, biete ich mit meinem kleinen Sammelband "Künstlerpech - Die Fälle des Auguste Le Meur" Gelegenheit dazu. Das eBook enthält vier Kurzkrimis und ist exklusiv bei Amazon erhältlich. Der Preis beträgt EUR 1,99.

Inhalt:

Der Erstbeste: Ein frustrierter Ehemann heuert im Internet einen Auftragskiller an, der die unliebsame Gattin beseitigen soll.
Le Meur und der Galerist: Der Ermittler ist von der Schuld
des Verdächtigen überzeugt, darf ihn aber nicht mit den Folgen der Tat konfrontieren.
Totenholz: Ein Kind ist verschwunden. Sollte da tatsächlich ein Spukwesen seine Hand im
Spiel haben?
Künstlerpech: Die Tat trägt eindeutig die Handschrift des Serienkillers und sagt
zugleich aus, dass dies nicht der Fall ist.

Bleibt nur noch, allen Leser*innen bei der Lektüre viel Vergnügen zu wünschen.

Kurzkrimis mit Auguste Le Meur
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17. Oktober 2016 1 17 /10 /Oktober /2016 09:28

Guten Tag,

Im Rahmen der Facebook-Krimiwoche erhielt ich von der Agentur mainwunder ein Promopaket mit einigen Rezensionsexemplaren. Darunter befand sich auch der Titel: "Das Opfermesser", den Self-Publisher Simon Geraedts als "Thriller" bezeichnet. Meiner Auffassung nach wäre die Kategorie "Horror" oder "Mystery" eher angebracht..

Zur Handlung:

Der neunjährige Lukas vermisst seine verstorbene Mutter. Er kann sich nicht damit abfinden, dass sein Vater Carsten eine Beziehung mit Jasmin eingegangen ist. Ein auf Anraten eines Psychologen gemeinsam verbrachtes Wochenende in einem Naturpark soll helfen, Lukas aus seiner Verstocktheit zu führen. Bei einem Spaziergang im Park findet Lukas ein altes Messer, das über ein dämonisches Eigenleben verfügt und Besitz von dem Jungen ergreift. Der Geist des Messers giert nach Blut und jedesmal, wenn Lukas etwas davon vergießt, wird einer seiner Wünsche wahr. Doch für den Herzenswunsch, seine Mutter wieder auferstehen zu lassen, soll Lukas dem Dämon ein Menschenopfer bringen ...

Meine Meinung:

Ich habe mich etwas schwer getan mit der Lektüre. Dabei ist das Buch nicht einmal schlecht geschrieben. Der Schreibstil ist sogar recht flüssig. Doch wenn mich ein Buch "packen soll", bedarf es Charaktere, die Tiefe haben. Damit kann "Das Opfermesser" leider nicht dienen. Alle darin vorkommenden Figuren bleiben blass. Da hilft es auch nicht, dass der Plot einigermaßen spannend ist. Ungewöhnlich ist er nämlich auch nicht, und die Handlung ist über weite Strecken vorhersehbar. So ist das Buch aus meiner Sicht nur dann eine nette Lektüre für zwischendurch, wenn gerade nichts anderes zur Hand ist. Einzig der Epilog birgt dann doch eine Überraschung, was mich zwar etwas versöhnlich gestimmt hat, aber am Gesamteindruck nicht sonderlich viel ändert.

Pro:

Guter Schreibstil

Überraschendes, aber nachvollziehbares Ende

Contra:

Flache Charaktere

Handlung über weite Strecken vorhersehbar

"Das Opfermesser" ist nicht unbedingt schlechter als andere Bücher, die etablierte Verlage in Massen auf den Markt werfen. Besser oder gar origineller ist es allerdings auch nicht. In diversen Foren habe ich oft gelesen, dass Self-Publisher sich zugute halten, auf dem Literaturmarkt für mehr Vielfalt zu sorgen. Wie die allermeisten selbst herausgegebenen Bücher, die ich bislang gelesen habe, wird auch "Das Opfermesser" diesem Anspruch keinesfalls gerecht. Wer es nicht liest, hat auch nichts verpasst.

Angaben zum Buch:

Autor: Simon Geraedts

Titel: Das Opfermesser

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform 2015

Taschenbuch, 162 Seiten, EUR 7,99

ISBN: 9781522897910

Bildnachweis: Coverdesign laut Impressum erstellt von Bodo Bertuleit

Buchkritik zu Simon Geraedts: Das Opfermesser
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13. Oktober 2016 4 13 /10 /Oktober /2016 09:05

Dario Fo, Literaturnobelpreisträger des Jahres 1997, ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Ich erinnere mich noch gut daran, dass die Auszeichnung sehr umstritten war. In seinen Theaterstücken, die er oft gemeinsam mit seiner 2013 verstorbenen Frau Franca Rame ausarbeitete und aufführte, bediente sich Fo einer Sprache, die für jedermann verständlich war. Der anarchische Humor in Stücken wie "Bezahlt wird nicht", nahm bisweilen alberne Züge an. Fo schrieb und agierte für das Volk, nicht für die Herrschenden und schon gar nicht für ein Preis-Kommittee. "Ich bin nicht mit der Idee zum Theater gegangen, Hamlet zu spielen, sondern mit der Ansicht, ein Clown zu sein, ein Hanswurst", soll seine Reaktion auf die Verleihung des Literaurnobelpreises gewesen sein. Das passt. In seinen Stücken, die er bis ins hohe Alter aufführte, gab er Kapitalisten wie Fiat-Konzernchef Gianni Agnelli oder den italienischen Staatschef Berlusconi gnadenlos der Lächerlichkeit preis. Auf Twitter verdrängte die Nachricht von Dario Fos Tod zeitweise die unter #Literaturnobelpreis geäußerten Spekulationen, wer dieses Jahr mit der Auszeichnung bedacht wird.

Nachtrag: Folksänger Bob Dylan erhält den Literaturnobelpreis 2016.

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24. September 2016 6 24 /09 /September /2016 18:41

Guten Abend,

die Krimianthologie “Erfurt – Mordsmäßig aufgetischt” ist jetzt lieferbar. Herausgeberin Karina Bleicher präsentiert 21 teils bitterböse Kurzkrimis, die in der Hauptstadt Thüringens spielen, Manche davon vor dem Hintergrund der Kocholympiade. Mit dabei, mein Beitrag: "Le Meur und die fehlende Leiche".

Das Buch ist erschienen bei KSB Media, Umfang 230 Seiten, Preis 14,50 Euro (ISBN 978-3-946105-45-9)

Bildnachweis: KSB Media

“Erfurt – Mordsmäßig aufgetischt” erschienen
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