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6. Juli 2010 2 06 /07 /Juli /2010 08:35

Guten Morgen,

 

und weiter wird im Buch- und Zeitschriftenhandel weiter lustig an der Preisschraube gedreht, obwohl dort die Umsätze seit Jahren stagnieren, bzw. sinken. Das mit Angebot und Nachfrage habe ich mal anders gelernt. Jüngste Beispiele: der Luebbe Verlag verlangt seit geraumer Zeit eine 99 nach dem Komma (vorher 95) und FAZ, Die Welt und Focus sind auch teurer geworden. Erklär mir einer diese Preispolitik.

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5. Juli 2010 1 05 /07 /Juli /2010 07:48

Guten Morgen,

 

endlich naht mein Urlaub. Noch ein Vertretertermin und einige Aufräumarbeiten, dafür sorgen, für die Zeit meiner Abwesenheit genügegnd nachbestellt wurde. Dann kann es losgehen. Buchvertreter machen ja oft hauptsächlich im Winter Urlaub. Und da sie wissen, dass Sortimenter in der Regel im Sommer gehen, versuchen viele von ihnen, noch einen Besuchstermin zu ergattern. Wie gut es der Branche geht, merkt man als Buchhändler daran, wie viel oder wenig Zeit  zwischen den einzelnen Besuchen liegt. Geht es Vertretern gut, lassen manche von ihnen sich gerade zwei Mal im Jahr blicken. Seit einigen Jahren kommen sie aber recht häufig.

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3. Juli 2010 6 03 /07 /Juli /2010 08:00

Guten Morgen,

 

nachdem ich jetzt hintereinander zwei Fernsehkrimis (Polizeiruf 110 und SOKO Leipzig) gesehen habe, in denen einmal ein hellsichtiger Ermittler bzw. eine sensitive Kräuterfrau mitgewirkt haben, komme ich doch ein wenig ins Grübeln. Eigentlich halte ich die Elemente Krimi und Mystery für nur sehr schwer vereinbar (Obwohl ich einmal selbst einen Kurzkrimi mit einer zumindest angedeuteten übersinnlichen Komponente geschrieben habe.) Zu groß ist die Gefahr, dass sich der Leser auf Grund einer nicht nachvollziehbaren Auflösung des Falles betrogen fühlt. Allerdings muss ich sagen, dass mir die oben erwähnten Sendungen gut gefallen haben. In Maßen scheint die Kombination Krimi und Mystery also doch zu funktionieren.

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2. Juli 2010 5 02 /07 /Juli /2010 08:17

Guten Tag. Wer es zu einer eigenen Buchveröffentlichung mit Honorar bringen will, braucht einen langen Atem. Gestern habe ich (wo ist mir leider entfallen) gelesen, dass Elizabeth George sich ca. 30 Absagen eingefangen hat, bevor "Gott schütze dieses Haus", ihr erster Roman der Lynley - Havers Reihe, von einem Verlag angenommen wurde. Und das war bereits ihr drittes Romanmanuskript. Die ersten beiden waren unverkäuflich und konnten auch von ihrer Agentur nirgendwo untergebracht werden. Das lässt doch hoffen (oder auch nicht).

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1. Juli 2010 4 01 /07 /Juli /2010 13:45

Guten Tag,

 

vor einiger Zeit hatte ich mich über das komplizierte Textmeldeverfahren bei der VG Wort ausgelassen. Heute kann ich immerhin erfreut feststellen, dass sich die Mühe gelohnt hat . Mit der Post traf ein Scheck für meine in vergangenen Jahren veröffentlichten Anthologiebeiträge ein.

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30. Juni 2010 3 30 /06 /Juni /2010 15:43

Werbebanner und Affiliate Marketing sind für die einen optisches Ärgernis, für andere eine mögliche zusätzliche Einnahmequelle. Ich vermute mal, dass  Werbung ein zu großer Faktor auch im Internet geworden ist, um komplett ignoriert werden zu können. Gewiss ist eine mit Werbebannern übersäte Homepage alles andere als attraktiv, sondern eher abschreckend. Daher ist auch auf diesem Feld Maßhalten angesagt.

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29. Juni 2010 2 29 /06 /Juni /2010 17:36

Guten Abend,

 

möchte mal auf meinen anderen Blog hinweisen, den ich unter http://infohunt.myblog.de/ betreibe (Das mit dem Einfügen des Links funktioniert entweder nicht oder ich kriege es einfach nicht hin). Das Thema ist wie in diesem Blog alles rund um Bücher, einerlei, ob es dabei um das Schreiben, das Lesen oder den Handel damit geht. Es gibt halt viel darüber zu erzählen.

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28. Juni 2010 1 28 /06 /Juni /2010 17:44

Guten Abend,

 

 Inzwischen tummeln sich ja neben Katzen, die schon länder dabei sind, auch Hunde, Schafe und Schweine als Ermittler. Der Schafskrimi "Glennkill"hatte mich seinerzeit auch nicht so recht überzeugt. Einen Hundekrimi, der in New York spielte, fand ich da schon überzeugender, wenngleich ich das Genre Tierermittler damit noch lange nicht als ernstzunehmend anerkenne. Werde jetzt einen Krimi anfangen zu lesen, in dem ein Schwein ermittelt. Der soll im August erscheinen und vorher darf ich ihn nicht besprechen. Nun ja, mal sehen, ob sich das überhaupt lohnt.

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27. Juni 2010 7 27 /06 /Juni /2010 10:28

Es ist entschieden

 

Der diesjährige Gewinner des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs heißt:

 

Peter Wawerzinek

 

Nach dem zweiten Wahlgang erhielt er die erforderliche Mehrheit von vier Stimmen (Drei Stimmen im ersten Wahlgang). 

 

Pater Wawerzinek erhielt auch den Publikumspreis.

 

Sein Buch "Rabenliebe", aus dem der Gewinnertext stammt,  erscheint im Herbst 2010 beim Verlag  Galiani, Berlin.

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26. Juni 2010 6 26 /06 /Juni /2010 12:07

Guten Tag,

 

Auf 3SAT läuft gerade die Übertragung der Lesung während der Klagenfurter Literaturtage  (Ingeborg Bachmann Preis). Da finde ich doch den Ausdruck Literaturzirkus passend.Teilweise wie manisch vorgetragene Texte. Gut, dass die Texte vom Publikum mitgelesen werden können, denn zur Unverständlichkeit mancher Texte kommt auch noch ein irrsinnig hohes Vortragstempo hinzu, damit das Zeitlimit nicht überschritten wird. Dekoständer im Studio (ORF-Theater) verteilt, tragen den Schriftzug LITERATUR - Aha. Sogar auf dem Boden findet sich dieses Wort. Mir kommt das alles wie Zu-Veranstaltung vor. Zu-selbstverliebt, zu- (möchtegern?) intellektuell. Der Text von Verena Rossbacher und die Art, wie sie ihn vorträgt, nerven mich. Lauter Alliterationen und Wortspiele, aber insgesamt meiner Meinung nach sinnlos und ohne Substanz.

 

Sätze wie der folgende (aus dem Gedächtnis zitierte) von Frau Rossbachs Text, empfinde ich als reines Blendwerk.

 

"Es gibt in der Welt nichts das bleibt, es bleibt nichts."

 

Einige Jurymitglieder sehen das ähnlich:

 

"Es wird immer groß verwirrt, dann kommt die Information", so die Aussage einer Jurorin.

 

"Abgeschottet vom Leser", lautet eine andere Aussage.

 

Dem Juryvorsitzenden wird nescheinigt, dass er sich habe blenden lassen, als er die Entscheidung traf, die Autorin einzuladen.

 

Beim Ausdruck "schwangere Murmeln" scheiden sich die Geister, ob das ein angemessenes Bild ist oder nicht. Eine Jurorin spricht von typisch männlicher Logik. Der Juryvorsitzende weist das mit den Worten "Das ist sicher keine männliche Logik sondern eher typisch weibliche" (Gedächtniszitat) zurück.

 

Ich glaube, ich schalte bald ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

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