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29. Juni 2010 2 29 /06 /Juni /2010 16:36

Guten Abend,

 

möchte mal auf meinen anderen Blog hinweisen, den ich unter http://infohunt.myblog.de/ betreibe (Das mit dem Einfügen des Links funktioniert entweder nicht oder ich kriege es einfach nicht hin). Das Thema ist wie in diesem Blog alles rund um Bücher, einerlei, ob es dabei um das Schreiben, das Lesen oder den Handel damit geht. Es gibt halt viel darüber zu erzählen.

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28. Juni 2010 1 28 /06 /Juni /2010 16:44

Guten Abend,

 

 Inzwischen tummeln sich ja neben Katzen, die schon länder dabei sind, auch Hunde, Schafe und Schweine als Ermittler. Der Schafskrimi "Glennkill"hatte mich seinerzeit auch nicht so recht überzeugt. Einen Hundekrimi, der in New York spielte, fand ich da schon überzeugender, wenngleich ich das Genre Tierermittler damit noch lange nicht als ernstzunehmend anerkenne. Werde jetzt einen Krimi anfangen zu lesen, in dem ein Schwein ermittelt. Der soll im August erscheinen und vorher darf ich ihn nicht besprechen. Nun ja, mal sehen, ob sich das überhaupt lohnt.

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27. Juni 2010 7 27 /06 /Juni /2010 09:28

Es ist entschieden

 

Der diesjährige Gewinner des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs heißt:

 

Peter Wawerzinek

 

Nach dem zweiten Wahlgang erhielt er die erforderliche Mehrheit von vier Stimmen (Drei Stimmen im ersten Wahlgang). 

 

Pater Wawerzinek erhielt auch den Publikumspreis.

 

Sein Buch "Rabenliebe", aus dem der Gewinnertext stammt,  erscheint im Herbst 2010 beim Verlag  Galiani, Berlin.

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26. Juni 2010 6 26 /06 /Juni /2010 11:07

Guten Tag,

 

Auf 3SAT läuft gerade die Übertragung der Lesung während der Klagenfurter Literaturtage  (Ingeborg Bachmann Preis). Da finde ich doch den Ausdruck Literaturzirkus passend.Teilweise wie manisch vorgetragene Texte. Gut, dass die Texte vom Publikum mitgelesen werden können, denn zur Unverständlichkeit mancher Texte kommt auch noch ein irrsinnig hohes Vortragstempo hinzu, damit das Zeitlimit nicht überschritten wird. Dekoständer im Studio (ORF-Theater) verteilt, tragen den Schriftzug LITERATUR - Aha. Sogar auf dem Boden findet sich dieses Wort. Mir kommt das alles wie Zu-Veranstaltung vor. Zu-selbstverliebt, zu- (möchtegern?) intellektuell. Der Text von Verena Rossbacher und die Art, wie sie ihn vorträgt, nerven mich. Lauter Alliterationen und Wortspiele, aber insgesamt meiner Meinung nach sinnlos und ohne Substanz.

 

Sätze wie der folgende (aus dem Gedächtnis zitierte) von Frau Rossbachs Text, empfinde ich als reines Blendwerk.

 

"Es gibt in der Welt nichts das bleibt, es bleibt nichts."

 

Einige Jurymitglieder sehen das ähnlich:

 

"Es wird immer groß verwirrt, dann kommt die Information", so die Aussage einer Jurorin.

 

"Abgeschottet vom Leser", lautet eine andere Aussage.

 

Dem Juryvorsitzenden wird nescheinigt, dass er sich habe blenden lassen, als er die Entscheidung traf, die Autorin einzuladen.

 

Beim Ausdruck "schwangere Murmeln" scheiden sich die Geister, ob das ein angemessenes Bild ist oder nicht. Eine Jurorin spricht von typisch männlicher Logik. Der Juryvorsitzende weist das mit den Worten "Das ist sicher keine männliche Logik sondern eher typisch weibliche" (Gedächtniszitat) zurück.

 

Ich glaube, ich schalte bald ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

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25. Juni 2010 5 25 /06 /Juni /2010 07:04

Guten Morgen,

 

gestern Promoveranstaltung eines bekannten Reiseführerverlags in der Buchhandlung. Nettes Team, das Leute ansprach und zur Teilnahme an einem Gewinnspiel aufforderte. Wer wollte, konnte sich auch vor einer Dekowand fotografieren lassen. Die Reise nach Dubai als Preis war allerdings nicht so der Bringer. Viele, die gleich abwinkten, Bemerkungen wie "Was soll ich denn da?" waren zu hören. "Letztes Jahr hatten wir New York", so ein Promoter. "Das lief besser."

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24. Juni 2010 4 24 /06 /Juni /2010 06:42

Guten Morgen,

 

besonders der Hörfunksender WDR tut angenehm auffallend damit hervor, Sendungen für eine begrenzte Zeit als Download zur Verfügung zu stellen. Darunter befinden sich auch Kriminalhörspele. Einmal im Monat wird im Radio (nicht nur beim WDR) ein Kriminalhörspiel der Reihe Radio-Tatort gesendet. Nach dem Sendetermin stehen die Folgen dann noch eine Woche lang auf der eigenen Radio Tatort Seite (lässt sich über Suchmaschinen leicht finden) zum Herunterladen zur Verfügung. Das ist mal ein schönes Angebot.

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23. Juni 2010 3 23 /06 /Juni /2010 07:35

Guten Morgen,

 

möchte heute einmal auf den schweizer Schriftsteller Martin Suter und dessen Werk aufmerksam machen. Habe von ihm schon einiges gelesen und gehört. Jedesmal war ich sehr davon angetan, wie es Suter gelingt, spannende Geschichten zu erzählen und plastische Charaktere zu schaffen. Meine absoluten Suter-Favoriten bisher sind "Der letzte Weynfeldt" und "Small World". Aktuell ist von Suter "Der Koch" auf dem Markt. Nicht ganz so stark wie die beiden obigen Titel, aber trotzdem lesenswert.

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22. Juni 2010 2 22 /06 /Juni /2010 15:30

Übermorgen soll eine große Sause vor dem Laden stattfinden. Ein Reiseverlag lädt zum Aktionstag mit LCD-Fernseher, Spielkonsole und was weiß ich. Das soll Kunden anlocken und den Umsatz steigern. Ich hätte da auch ein paar Ideen. Endlich mal die Klimaanlage reparieren lassen (Gerade am Donnerstag soll es wieder sommerlich warm werden). Damit die Kundschaft nicht stöhnend und schimpfend den Laden verlässt (und es vielleicht auch für die Angestellten zum Aushalten ist). Qualifiziertes Personal einstellen, anstatt Aushilfen, die ihre Kundschaft fragen, wie man Heinrich Böll buchstabiert, und ein erweitertes Sortiment anbieten, das nicht nur einen Einheitsgeschmack bedient. Wie wär´s?

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21. Juni 2010 1 21 /06 /Juni /2010 17:06

Guten Tag,

 

als in einem Filialbuchhandel angestellter Verantwortlicher für manche Sortimentsbereiche, bekomme ich manchmal Besuch von einem Gesandten der  Zentrale. Der gibt sich stets freundlich, aber wir wissen beide sehr gut, dass er mich kontrollieren soll. Er weiß auch , dass ich weiß und so weiter. Heute zückt er doch glatt einen Fotoapparat und fragt, ob ich was dagegen hätte, wenn er das eine Regal fotografiert. Da wir beide wissen, dass ich das schlecht abschlagen kann, stimme ich zu. Da meint er doch glatt, dass die Aufnahme nicht gegen mich verwendet würde. Also, spätestens ab diesem Zeitpunkt muss ich doch wohl genau das annehmen. Gelassen erwidere ich, dass ich auf diesen Gedanken von allein gar nicht gekommen wäre.

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20. Juni 2010 7 20 /06 /Juni /2010 10:15

Guten Tag,

 

Sonntag Mittag, ich arbeite an einem auch an Sonn- und Feiertagen verkaufsoffenem Laden. Von dem, was allgemein mit Sonntag verbunden wird, keine Spur. Von wegen Freizeit, Müßiggang, Gelassenheit - nix davon da. Stattdessen hektische Kunden, die "Ich hab keine Zeit!", rufen, Menschen, denen ein "Guten Tag" zuviel ist und die gleich zur Sache, der Befriedigung ihres Anliegens nämlich, kommen. Darunter eine Frau, die in die Hände klatscht und "Empfehlungen, Empfehlungen, ich will von Ihnen Empfehlungen" schreit. Ich arbeite in einer Buchhandlung. Wir führen auch so genannte gehobene Literatur. Von Menschen, die sich dafür interessieren, sollte doch auch ein Mindestmaß an Umgangskultur zu erwarten sein. Wenn es damit schon bei der angeblich gebildeten Gesellschaftsschicht so düster aussieht, wird mir um den gesamtgesellschaftlichen Zustand bange. 

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